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Metanarzissmus
„Nicht im Himmel, nicht mitten im Ozean,
nicht in einer Höhle im Berg,
noch nirgends gibt es einen Ort,
wo man den Folgen einer bösen Tat entfliehen kann.“
Dhammapada, Vers 1271
Die gemeinnützige Organisation Science and Nonduality (SAND) wurde 2007 gegründet und ist eine Plattform für Veranstaltungen, Vorträge, Filme und Podcasts an der Schnittstelle von Wissenschaft und Spiritualität. Viele bekannte Akteure aus der psychospirituellen Szene treten dort als Speaker, Moderatoren und Contentgeber auf, darunter auch Chopra. Er war von 2013 bis 2020 Teil der SAND-Konferenzen. Auf der Webseite von SAND ist er auf der Missions-Seite auf der Fotocollage zu sehen.
Am 6. Februar sprach SAND in einem Instagram-Post über Chopras Verbindung mit den Epstein-Files:
„Die öffentlich zugänglichen Epstein-Akten enthalten besorgniserregende Korrespondenz mit Deepak Chopra, die nach Epsteins Verurteilung wegen des sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen stattfand. Die Zitate in diesem Karussell sind schwer zu ertragen, aber es ist notwendig, sich ihnen zu stellen. […] Deepak Chopra sprach im Laufe der Jahre mehrmals auf der SAND-Konferenz.“2
In den Kommentaren zu diesem Post gibt es dafür viel Applaus. SAND legt mit dem Text seine Beteiligung offen.
Doch lassen Sie mich Ihnen zeigen, worüber ich stolpere, und was es ist, das den SAND-Text für mich so unangenehm macht.
„Seine Lehren über Bewusstsein und Heilung berührten viele. […] Und er [sprach] oft mit einer überraschenden Demut, selbst als Zentrum einer riesigen spirituellen Marke.“
Hier tut sich eine Kluft auf. Mit den schwer zu ertragenden Zitaten hat man eine Distanz zu Chopra aufgebaut, die im nächsten Abschnitt sofort wieder restauriert wird. Die Notwendigkeit, sich der Verbindung zwischen Epstein und Chopra zu stellen, wird überlagert von einer Sprache des Lichts, einer Würdigung eines demütigen Lehrers. Sein soziales Kapital wird sprachlich sofort wieder stabilisiert.
Und genau diese Logik legt SAND später offen:
„Es geht hier nicht nur um eine Person; es geht darum, die Dynamik des spirituellen Egos und der Machtasymmetrie zu benennen, die sich hinter der Sprache des Lichts verbergen.“
SAND spricht aus der Logik heraus, die es vorher selbst produziert hat, doch löst sich nicht von ihr. Der Text rettet sich aus diesem Widerspruch, indem er den Fokus von der Person auf die Struktur schiebt. Vielleicht ist das Ausdruck der Paradoxie der Situation, der sich die Autoren dieses Posts gegenüber sahen: Jemand, der überraschend demütig agierte trotz seiner Position im Feld, als Zentrum einer riesigen (!) spirituellen Marke und der gleichzeitig eine langjährige, enge und vielschichtige Beziehung zu einem verurteilten Sexualstraftäter pflegte.
Und nicht nur das. Epstein war zugleich ein Knotenpunkt von Macht mit einem extrem einflussreichen Netzwerk.
Schon allein das lässt erahnen, dass hinter spiritueller Selbstinszenierung nicht nur eine Marktmacht steht, sondern diese auch Beziehungen erfordert, die unter der Aura eines demütigen Lehrers weitgehend unsichtbar bleiben.
Epstein erscheint hier als Störsignal.
Der deutsche Soziologe Max Weber beschrieb Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts drei Herrschaftsformen – darunter die charismatische Herrschaft. Im Kern trägt sie zwei Merkmale: Dem Charismatiker werden außeralltägliche Fähigkeiten zugeschrieben, die er im Dienst einer Mission ausübt. Der Maßstab für die Bewertung dieser Fähigkeiten ist einzig und allein die Wahrnehmung durch dessen Anhänger. Die Art der Fähigkeiten variiert: Sie sind, mit Bourdieu gesprochen, feldabhängig.
Das beschrieb Weber im Jahr 1919 und verortete charismatische Herrschaft unter Bedingungen der Revolution, dem religiösen Erwecken und im Krieg. Sie muss sich immer wieder bewähren und ist im Kern instabil. Setzt ihre Wirkung aus und dient nicht länger dem Wohlergehen der Beherrschten, schwindet auch ihre Legitimität.
Hier möchte ich auf einen interessanten Aspekt verweisen: Auch der Demagoge, der seiner eigenen Wirkung auf die Massen verfällt – Weber nennt in seinem Beispiel den „Literaten Kurt Eisner“ – wird neben dem Berserker, dem Helden und dem Propheten in der Soziologie wertfrei betrachtet. Weiterhin verweist Weber auf die Fremdheit des Charismaten zur Wirtschaft:
„Was sie alle verschmähen […], ist : die traditionale oder rationale Alltagswirtschaft, die Erzielung von regulären »Einnahmen« durch eine drauf gerichtete kontinuierliche wirtschaftliche Tätigkeit.“3
Doch jetzt, hundert Jahre später, haben sich mit der Bild- und Affektmacht der sozialen Medien neue Strukturen entwickelt. Charismatische Herrschaft kann sich über das Leveln von Erregung und Entladung im Dauerbetrieb stabiler halten. Hohe Sichtbarkeit ist ökonomisch verwertbar. Somit bekommt charismatische Herrschaft eine marktförmige Dimension. Der Charismat, der seiner eigenen Wirkung auf die Massen verfällt, weil er sie permanent an sich zurückbindet, ist bei Weber noch ein Ausnahmefall. Im Zeitalter der sozialen Medien gilt diese Rückspiegelung als Voraussetzung für die Stabilisierung des Feldes des Charismatikers, um nicht zu sagen, seines Systems. Diese Struktur nenne ich metanarzisstisch, denn nicht nur das Ich steht in ihrem Zentrum, sondern das Ich als höhere Bestimmung. In ihr werden Canettis Überlebender und Robertsons Winner zugleich sichtbar. Einerseits eine psychische Aufladung mit dem Anderssein, denn die höheren Mächte sind dem Überlebenden gewogen. Andererseits sind da die neurobiologischen Verstärkungseffekte, die sich mit sozialer Rückkopplung und Aufstieg verschränken. Die Auswirkungen dieser Feedbackschleife sind im Coachingfeld besonders dramatisch, da es an Leitplanken und Kontrollinstanzen fehlt.
Gehen wir zurück zu Epstein, einem Knotenpunkt von Macht. Er war nicht einfach nur ein belastender Kontakt. Chopra unterhielt unzweifelhaft eine enge, vielschichtige Beziehung zu ihm. Mit ihrer Offenlegung wurde plötzlich gesehen, was bis dahin vielleicht ungesehen blieb, weil ausreichend soziales Kapital, darunter das demütige Auftreten, alles andere überstrahlte und gegen Infragestellung immunisierte: Dass zum Aufbau einer riesigen Unternehmensmarke wie Chopra Global ein Geflecht aus machtvollen Beziehungen gehört.
Ausgehend von der Formulierung des Posts „er [sprach] oft mit einer überraschenden Demut, selbst als Zentrum einer riesigen spirituellen Marke“, klingt es so, als hätte man Chopra bis dahin ein sauberes Erwähltenzeugnis ausgestellt, dem sein Unternehmen sein Wachstum verdankte. Aber Beziehungsgeflechte, die zumindest moralisch fragwürdig sein können, gehören zum Aufbau von derart großen Unternehmen dazu, machen wir uns nichts vor. Marktförmigkeit hat ihren Preis.
Wie Trump das Störsignal ist, um vertikale Strukturen und personalisierte Macht in einer Demokratie sichtbar zu machen, ist Epstein ein Störsignal, um unter anderem den Unternehmer hinter dem demütigen Asketen sichtbar zu machen. Ich selbst habe das am Beispiel von Tony Robbins erkannt: Es geht nicht um die Mission, sondern um Marktlogik.
Halbsprech
Am 23. März 2026 veranstaltete SAND ein Panel zum Thema. Gabor Maté moderierte, Pat McCabe, Bayo Akomolafe, V, Matthew Remski und Tara Brach4 sprachen über Schweigen, Trauma und Machtstrukturen in spirituellen Gemeinschaften.
Der kanadische Arzt und Autor Gabor Maté, bekannt für seine Arbeiten über Trauma und gesellschaftlich erzeugtes psychisches Leid, schreibt im Zusammenhang mit dem politischen Feld:
„[Die Politiker] regieren über eine Mehrheit, die sich so sehr nach Trost und Stabilität sehnt und durch Zynismus und Entfremdung so sehr am Boden liegt, dass sie ihre authentischen Instinkte und ihre kollektive Selbstbehauptung eintauscht - gegen eine Pseudo-Bindung, die falsche Versprechungen macht, und ein beruhigendes Charisma.“5
Was Maté als Kopplung des Politischen mit dem Charismatischen beschreibt, wo Gefolgschaft aus innerer Entfremdung heraus entsteht, gilt nicht nur für das Feld der Politik. In seiner Analyse entwirft er das Spiegelbild einer erschöpften Gesellschaft, die Halt sucht und an deren Not charismatische Autoritäten andocken können.
Kehren wir zurück zum Panel von SAND, dessen Titel lautet: „The Architecture of Silence in Spiritual Culture: Reckoning with Epstein, Deepak, and Systems of Denial.“6
„Deepak.“ Chopra wird beim Vornamen genannt. Schon darin ist ein Zögern erkennbar, ein Zögern zur schlussgültigen Distanzierung, die in Verbindung mit dem Vorhaben „Reckoning“ – Abrechnung – zu vermuten wäre.
Matés Eröffnungsmoderation zeigt das gleiche Muster wie der Post, den wir im vorigen Abschnitt behandelt haben: Die Kritik benennen, dann von der Person auf die Struktur verschieben.
„Das Ganze wurde ausgelöst durch die Epstein-Enthüllungen und die vielen schockierenden Enthüllungen über Deepak Chopra. [...] Das hat dieses Gespräch ausgelöst. Es geht nicht um diese bestimmte Person – aber wenn wir über die Architektur des Schweigens sprechen…“
Das Panel gewinnt wenig Schärfe, weil es nicht bei spirituellen Gemeinschaften bleibt, sondern weitere hochkomplexe Themenfelder aufruft: Rassismus, den Krieg in Gaza und das Patriarchat. Es folgt dabei eher einer Abfolge von Statements als einer sich zuspitzenden Auseinandersetzung; die Beiträge stehen nebeneinander, statt sich aufeinander zu beziehen oder in eine wirkliche Diskussion einzutreten. Aber eine Frage von Maté möchte ich herausgreifen, weil sie direkt zu dem Paradox zurückführt, das wir im ersten SAND-Post gesehen haben:
„Können Menschen große spirituelle Wahrheiten vermitteln und gleichzeitig in ihrem Verhalten so im Widerspruch zu diesen Wahrheiten stehen?“
Und kurze Zeit später:
„[…] kann aus fehlerhaften Quellen tiefe Wahrheit entstehen, oder ist alles verfälscht?“
Der Publizist Matthew Remski, der sich lange schon mit Machtmissbrauch in spirituellen Gemeinschaften beschäftigt, gibt aus meiner Sicht die spannendste Antwort darauf. Er weist darauf hin, dass viele charismatische Führungspersönlichkeiten in enger Symbiose zu ihrem Umfeld leben und nennt Chögyam Trungpa, der –
„mit seinen Ideen einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung des weltweiten Buddhismus geleistet hat. Aber das Buch selbst entstand in einem gemeinsamen Schreibworkshop mit zwei seiner älteren Schüler in einem Cottage in Nordengland während eines Winters.“
Wenn Weisheiten, Wahrheiten und Ideen das Ergebnis von Gruppenprozessen sind, stellt sich daher die Frage, ob der Anführer nicht eher als Repräsentant denn Schöpfer zu betrachten ist. An Remskis Gedankengang möchte ich zwei Argumente anschließen. Zum einen stelle ich grundsätzlich infrage, einen vermeintlichen Urheber an Wahrheiten zurückbinden zu müssen. So entstehen personalisierte Wahrheiten, und diese ähneln strukturell personalisierter Macht.
Der zweite Punkt betrifft den Survivorship Bias, wenn nicht gar das Prinzip der Heroisierung: ob in einer Epoche, in einem Zeitalter, einer Dekade nicht mehrere Vertreter ähnlicher Gedanken nebeneinander existieren – fast schon zwangsläufig, und wir sehen nur die Überlebenden?
Der Coach, den ich in Kapitel 1 erwähne, erzählte uns während des Workshops, dass seine Frau all die Lehrbücher gelesen hätte, die für seine autodidaktische Ausbildung von Belang gewesen waren, und für ihn Abstracts geschrieben hätte. Ich denke, somit ist er bestenfalls ein Repräsentant ihres sekundären Erkenntnisprozesses.
Und Veit Lindau weist in einem Substack-Artikel7 darauf hin, dass er beim Schreiben mit der KI Claude arbeitet. Dabei sind folglich mehrere Quellen von Erkenntnis im Spiel sowie eine Bearbeitungsinstanz, die daraus etwas Neues formt. Worauf ich hinauswill: Wenn wir den Lehrer, den Führer, den Mentor als Repräsentant und Verkünder von ‚Wahrheiten‘ sehen, ist Erkenntnis nicht gebunden, sondern verdichtet in einem intermentalen Netzwerk. Und dann stellt sich Matés Frage eigentlich nicht mehr in dieser Dringlichkeit.
Vielleicht ist die Paradoxie im Sprechen, das Verschieben des Fokus, das Zögern ein Ergebnis des Wankens eines Weltbildes von Maté und anderen SAND-Akteuren. Doch wenn Chopra nur Repräsentant, aber nicht Schöpfer, nicht Inhaber, nicht epistemisches Zentrum der Wahrheiten ist, kann das Weltbild bleiben, und wir erleben nur einen Personalwechsel.
Signal ohne Durchsetzung
Übrigens weist Akomolafe, der auch ein Board-Mitglied von SAND ist, ziemlich radikal auf die Felddynamik der psychospirituellen Szene hin. Er führt das Panel und seine Beteiligten fast ad absurdum, wenn er einwendet, dass die Medizin, die das Feld gegen den Schaden anwendet, dieselbe moralische Ökonomie reproduziere, die den Schaden erst möglich gemacht hat. Der Versuch, das zu ändern, verstärke genau jene Paradigmen, die den Schaden erzeugen.
Vielleicht kann man sich mit knapp über 4.000 Followern auf Instagram mehr radikale Klarheit leisten als jemand mit über vier Millionen wie beispielsweise Maté. Offen gesagt, bin ich an die Analyse des Panels mit einer radikalen Arbeitsthese herangegangen – dass wir hier die neuen Feldherrscher sehen. Doch ist das Material zu dünn, um das am Beispiel von SAND zu belegen. Veit Lindau macht es mir da mit seinem Schweigen-Artikel viel leichter:
„Ist es nicht die heilige Pflicht von Bewusstseinspionier*innen, ihre Erkenntnisse auf den Marktplatz der lauten und dreckigen Welt zu tragen? Brücken zu bauen zwischen inneren Erkenntnissen und weltlichen Missständen?“8
Und jetzt betreten wir den zweiten Pfad, den ich Ihnen in der Kapitel-Eröffnung in Aussicht gestellt habe. Meine Frage lautete, warum Lindau seinen Lesern die Mitverantwortung für ein durch und durch krankes System zumutet, das sich im Zuge der Veröffentlichung der Epstein-Files offenbart hat: Wer schweigt, ist beteiligt.
Im letzten Teil des Artikels kommt er auf sein neuestes Buch zu sprechen, das im Dezember 2025 erschienen ist. Es trägt den Titel Stunde der Wahrheit. Darin diagnostiziert Lindau einen globalen Umbruch, innerhalb dessen Sicherheiten verfallen und Systeme verschleißen, einen sich anbahnenden Sturm, der das Alte sterben lässt. Das Narrativ impliziert die Aufforderung an den Leser, Verantwortung für den Wandel zu übernehmen und individuelle Transformation mit den Herausforderungen unserer Zeit zu verbinden9.
Der Artikel „Das laute Schweigen. Die Epstein-Akten, Deepak Chopra und das Versagen der ‚Bewusstseinselite’“ formuliert also die persönliche Verantwortung des Lesers und sogar dessen implizite Schuld an einem kranken System. Die Lösung wird mitgeliefert:
„Wake Up. Grow Up. Clean Up. Show Up.“
Somit enden circa 3.000 Wörter und eine durchschnittliche Lesezeit von 14 Minuten über einen wirklich widerwärtigen Skandal in einem Funnel.
In einem Funnel für das neueste Buch Lindaus, das nicht nur ein „Abgesang auf eine Epoche der Hybris“ ist, sondern „auch einen gangbaren Weg [bietet]: einen Transformationskompass für alle, die spüren: Jetzt ist die Stunde meiner Wahrheit.“
Es geht nicht um die Verantwortung für dieses kranke Epstein-System, die ich persönlich komplett von mir weise. Lindau unterstellt implizite Schuld durch Schweigen in einer Welt, in der nur die extrem Sichtbaren gehört werden. Wer vom schlechten Gewissen ergriffen wird, weil er den Artikel auf dem Sofa gelesen hat, – wake up! – kann nun zumindest seinen Teil der Verantwortung übernehmen, indem er den Link Zum Buch klickt.
„Jetzt ist deine Zeit.“
Damit erkennen wir in diesem Substack-Artikel ein Fraktal. Denn heute, wir haben Ende Mai 2026, ist der Ukraine-Krieg immer noch nicht beendet und das Foto von Selenskyj und Trump im Petersdom mittlerweile über ein Jahr alt.
Das Sprechen über Chopra und das Schweigen der spirituellen Szene sind für Lindau eine Bühne. Wir blicken auf eine Bühne, auf der er den Skandal in die Form seines Buch-Narrativs zwängt, aus uns Beobachtern Beteiligte macht und uns schließlich Entlastung offeriert, indem wir den Buchlink klicken. Der Rahmen ist der eigentliche Inhalt, und nicht die Geschichte von Epstein und Chopra.
Es ist ein Signal ohne Durchsetzung.
Zitiert nach: Science and Nonduality [@scienceandnonduality_], Instagram-Post vom 22. März 2026, abgerufen am 4. April 2026.
Science and Nonduality [@scienceandnonduality_], Instagram-Post vom 6. Februar 2026, abgerufen am 4. April 2026.
Max Weber: Die drei reinen Typen der legitimen Herrschaft. Eine soziologische Studie. Ditzingen: Reclam, 2019, S.75.
Übrigens hat Gabor Maté mit 4,6 Mio mehr Follower auf Instagram als Chopra selbst (3,2 Mio.). Die weiteren Teilnehmer des Panels: V (früher Eve Ensler) ist Autorin, Aktivistin und Gründerin von V-Day, 34.400 Follower auf Insta. Matthew Remski ist kanadischer Journalist, Autor und Podcaster, der sich seit Jahren mit Machtmissbrauch in spirituellen Gemeinschaften und dem Yoga-Wellness-Komplex beschäftigt: 48.000 Follower auf Instagram. Tara Brach ist amerikanische Psychologin und buddhistische Meditationslehrerin und hat 318.000 Follower. Und Báyò Akómoláfé, ein nigerianisch-amerikanischer Philosoph, Psychologe und Autor, hat 4.096 Follower. Er ist außerdem Board-Mitglied von SAND.
Gabor Maté (mit Daniel Maté): Der Mythos vom Normalen. Trauma, Krankheit und Heilung in einer toxischen Kultur. Kösel-Verlag, München 2023, S.414.
Science and Nonduality: „The Architecture of Silence in Spiritual Culture: Reckoning Epstein, Deepak, and Systems of Denial.” YouTube, 25. März 2026, abgerufen am 21. Mai 2026.
Veit Lindau: „Warum ich dir empfehle, jetzt zu Claude zu wechseln. ... und was das (auch) mit Haltung zu tun hat.” Substack, 28. Februar 2026, abgerufen am 20. April 2026.
Veit Lindau: „Das laute Schweigen. Die Epstein-Akten, Deepak Chopra und das Versagen der ‚Bewusstseinselite‘”. Newsletter und Substack-Artikel vom 25. Februar 2026, abgerufen am 21. März 2026.
Veit Lindau: Stunde der Wahrheit. Warum jetzt der Moment ist, dich radikal ehrlich und existenziell einzubringen. URL: https://stunde-der-wahrheit.onepage.me, abgerufen am 20. April 2026.


